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Resümee des Wahlkampfes für Konni Wehlan PDF Drucken
17.04.13

Am 14. April 2013 bekam Kornelia Wehlan in der Landrats-Stichwahl in Teltow-Fläming ein klares Voting: 66,2 % der Wählerinnen und Wähler gaben ihr ihre Stimme, sie lag damit klar vor dem SPD-Bewerber Frank Gerhard. Trotz der über 20.000 für sie abgegebenen Stimmen fehlten am Ende jedoch 541 Stimmen für die Wahl zur ersten weiblichen sowie zur ersten linken Landrätin im Land Brandenburg.

Grund dafür: Das Quorum von 15 % der Wähler_innen-Stimmen wurde nicht erreicht. In anderen Ländern, beispielsweise Nordrhein-Westfalen, gibt es diese zusätzliche Hürde auf dem Weg für mehr Demokratie nicht, an der in Brandenburg schon einige Landrätinnen und Landräte gescheitert sind. Im Gegensatz zur SPD in Brandenburg, die die erst 2009 eingeführte Direktwahl der Landrätinnen und Landräte am liebsten wieder abschaffen würde, plädieren wir von der Linksjugend [´solid] Brandenburg jedoch gemeinsam mit der LINKEn klar für die Direktwahl, und zwar ohne dieses Quorum, das es auch bei anderen Personenwahlen nicht gibt (z.B. Landtagswahlen).

Auch die Linksjugend [`solid] Brandenburg unterstützte mit einigen Aktionen den Wahlkampf für Konni Wehlan – wir führten ein Interview mit ihr, regten eine Veranstaltung im Jugendklub der Falken "KLAB" Luckenwalde an und vor allem postierten wir uns in der Woche vor der Wahl für Konni vor den Schulen Ludwigsfeldes, Luckenwaldes und Zossens, um auch bei den ab 16-jährigen Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme an der Wahl und natürlich für die Wahl Konnis zu werben.

Nun muss der Kreistag die neue Landrätin bzw. den neuen Landrat wählen und wir können nur daran appellieren, dass dieser dieses eindeutige Wahlergebnis dabei berücksichtigt und die richtige Wahl trifft.

von Tina Lange